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Lanzarote
Information
Flora
& Fauna
Welt
der Pflanzen
Lanzarote
besitzt
aufgrund der geringen
Niederschläge eine karge Flora.
Deshalb herrschen hier
wasserspeichernde (Sukkulente), gegen Trockenheit resistente
(Xerophyten)
und salztolerante Gewächse (Salzpflanzen) vor. Es
sind insgesamt rund 570 Arten auf der Insel anzutreffen,
darunter
einheimische und eingeschleppte, aber auch 13 inselendemische Arten,
die nur auf Lanzarote vorkommen,
und 55 kanarenendemische, die nur auf
den Kanarischen Inseln
vorkommen.
Flechten beginnen mit der Besiedlung
des jungen Lavagesteins. Bisher wurden 180 unterschiedliche Flechten
gezählt.
Sie leiten die Sukzession ein, das bedeutet, dass sie
den Übergang zu höheren Pflanzenarten
schaffen.
An
diesen fortgeschritten Stellen wachsen Euphorbien
(Wolfsmilchgewächse). Diese Pflanzen
haben sich in
erstaunlicher Weise an die Wasser- und Nährstoffarmut
angepasst.
Im feuchteren Norden ist die Artenvielfalt
größer. Hier findet man die Kanarische
Dattelpalme,
verschiedene Farnarten, Kanarische Kiefern und
vereinzelt den wilden Ölbaum.
Nach den winterlichen
Regenfällen erwacht im Februar und März die
Vegetation im Norden
zu einem farbenprächtigen
Blütenteppich, und verwandelt die
wüstenähnliche Landschaft in einen grünen
Teppich.
In der Vergangenheit sollen Lorbeerwälder die
Hochflächen des Risco de Famara bedeckt
haben.
Ein kleiner Rest dieses Waldes befindet sich noch heute an der
höchsten Stelle der Famara-Steilküste.
Welt der
Tiere
Die
Tierwelt
fällt auf Lanzarote noch
eintöniger aus als die Pflanzenwelt.
Außer der
Fledermaus gelangten alle anderen Säugetiere durch den
Menschen auf die Insel,
darunter auch Dromedare,
die als Arbeits- und
Lasttiere sehr gefragt waren, da sie perfekt an die Umweltbedingungen
auf der Insel angepasst waren. Heute werden diese Tiere nur noch im
Tourismus eingesetzt.
Die Vogelwelt
der Insel
ist vielfältiger, es gibt rund 35
Arten,
darunter der sehr seltene Eleonorenfalke,
aber auch Wanderfalken und Fischadler.
Auch unter den Reptilien findet
sich eine endemische Art, die Eidechse Gallotia atlantica,
die vornehmlich im Inselnorden vorkommt. Eine
außergewöhnliche Besonderheit ist der kleine
Albinokrebs (Remipedia),
der in der unterirdischen Lagune von Jameos
del Agua vorkommt.
Diesen Krebs findet man ansonsten nur in einer
Wassertiefe von mehreren tausend Metern.
Er wurde vermutlich bei einem
Vulkanausbruch in die Höhle gespült und konnte dort
bis heute überleben.
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